


Severin: Willkommen zu Hause
Das Warten hat sich gelohnt: Zur IFA präsentierte die rundum erneuerte Traditionsmarke Severin ihre ersten eigenen Kaffee-Vollautomaten. Unser erster Eindruck: Markant das Design, überzeugend die Features.
„Willkommen zu Hause“, möchte man den beiden Vollautomaten-Linien S2 und S3 in Anlehnung an den neuen Claim der Sauerländer zurufen. Denn in der Küche machen die Kaffee-Genussverstärker auf Anhieb eine prima Figur. Das Design hebt sich von gängigen Vollautomaten selbstbewusst wie markant ab: Klare Linien und ideale Proportionen machen die Vollautomaten von Severin mit Sicherheit in jeder Küchen- und Büro-Umgebung schnell unverwechselbar. Angenehm auffallend: Das Design „gehorcht“ konsequent der einfachen Bedienung. Und es ist ein überzeugender Auftritt mit „Model-Maßen“. Mit 24 x 35 x 33 Zentimetern gehört beispielsweise die S2 zu den kompaktesten Kaffeevollautomaten, die aktuell auf dem Markt angeboten werden. Kaffeeliebhaber haben die Wahl zwischen sechs aufmerksamkeitsstarken Trendfarben.
Geballte Kaffee-Kompetenz
Da sich in Sundern in jüngster Vergangenheit eine geballte personelle Ladung Kaffee- bzw. Vollautomaten-Kompetenz versammelt hat, war die Erwartungshaltung auf die erste Tasse aus den neuen Vollautomaten entsprechend groß. Höllisch heiß war er, sündhaft stark und mit stabiler Crema. Das sind die Zutaten die aus der Kaffeepause ein Geschmackserlebnis machen. Dank eines „Select“-Drehwahlschalters lassen sich die verschiedenste Kaffeespezialitäten denkbar einfach mit nur einer Handbewegung programmieren. Zudem kann die gewünschte Kaffeestärke und -menge präzise einstellt und mithilfe der „My Coffee“-Funktion der ganz persönliche Favorit festgelegt werden. Für die Crema in Siebträgerqualität sorgen zwei Hochleistungspumpen und ein Keramik-Mahlwerk, das nahezu verschleißfrei arbeiten soll und die Einstellung in fünf unterschiedlichen Mahlgraden erlaubt.
Vollautomatische Pflege
Cappuccino und Latte Macchiato gelingen dank des höhenverstellbaren Kaffee-Milchauslaufs auf Knopfdruck, natürlich ohne Tasse oder Glas zu verschieben. Neben der Funktionsvielfalt zeichnet sich die S2 durch Energieeffizienz aus. Strom fließt nur dann, wenn ein Kaffeebezug erfolgt. Spül-, Reinigungs- und Entkalkungsprogramme pflegen das Gerät inklusive Milchsystem vollautomatisch. Der Kaffee-Milchauslauf lässt sich bei Bedarf einfach entnehmen und kann in die Spülmaschine gesteckt werden.
Kaffee kann so unterschiedlich ausgeprägte Aromen haben wie Wein. Um die Geschmäcker zu bedienen, verfügt die S3 über eine „Multi-Bean“-Lösung. Sie erleichtert den Wechsel zwischen zwei Bohnensorten dank aromadicht verschließbaren Bohnenbehältern, die sich ruckzuck herausnehmen und wieder einsetzen lassen. Für den XXL-Kaffee-Genuss passen unter den Kaffee-Milchauslauf der S3 Gläser mit einer Höhe von bis zu stolzen 155 Millimetern. Apropos Milch: Wenn es denn überhaupt was an dieser Vollautomaten-Premiere zu mäkeln gibt, dann ist das ein fehlender Milchbehälter für die Milchschaumschlürfer-Fraktion. Denn die Vollautomaten mit einem Hauch Extravaganz haben eine stylischere Lösung als ein Milch-Tetrapak daneben verdient. Matthias M. Machan
